Liebe Freunde, ich wünsche mir, dass die von mir … gewählten Gedanken, dass die Stiftung antifaschistisch, humanistisch und tolerant sein soll, auch tatsächlich die Grundgedanken bleiben sollen … 

 


HILDEGARD HANSCHE
1992

Die Dr. Hildegard Hansche Stiftung ist dem Vermächtnis ihrer von 1942-1945 im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück inhaftierten Stifterin verpflichtet.

 

Die Stiftung ist operativ und fördernd mit dem Ziel tätig, die Auseinandersetzung Jugendlicher mit dem Nationalsozialismus in vielfältigen Projekten zu fördern, Spuren von Verfolgung und Widerstand gegen das NS-Regime zu bewahren und damit einen Beitrag zur politischen Bildung und Erziehung junger Menschen zu leisten. Einen Schwerpunkt bilden dabei Projekte im Themenumfeld der Gedenkstätte Ravensbrück.

 

Seit 2005 ist das jährlich gemeinsam mit den Pädagogischen Diensten der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück veranstaltete Ravensbrücker Generationenforum zu einem Markenzeichen der Dr. Hildegard Hansche Stiftung geworden.


 

Zu ihrem 20jährigen Bestehen im Jahre 2014 publizierte die Stiftung eine Broschüre, die Auskunft über ihre Arbeit und ihre Stifterin gibt.

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Aktuelles

06.01.2020

Wir trauern um Eva Bäckerová

Wir trauern um Eva Bäckerová, die am 19. September verstorben ist. Eva wurde 1940 in eine jüdische Familie in Kežmarok in der Slowakei geboren. Als 1942 die Transporte von dort in die Vernichtungslager begannen, tauchte die Familie unter. Die zweijährige Eva wurde in eine fremde Familie gegeben, die Eltern versteckten sich mit der jüngeren Schwester Magdalena. 1944 holten sie Eva in ihr Versteck nach. Die Familie wurde im Dezember 1944 verraten und nach Ravensbrück verschleppt. Hier ermordete die SS ihre Schwester. Eva wurde von dort mit ihrer Mutter nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie die Befreiung erlebte. Ihr Vater wurde im Außenlager Ebensee des KZ Mauthausen ermordet. Eva arbeitete nach dem Krieg als Lehrerin und lebte im slowakischen Košice. Sie war von 2009 bis 2017 Mitglied im Aufsichtsrat der Dr. Hildegard Hansche Stiftung und von 2015 bis 2018 Präsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees. Eva nahm von 2007 bis 2016 – mit einer Unterbrechung 2013 – am Generationenforum teil.
Wir haben eine gute Freundin verloren.
Die Welt ist wieder einmal ärmer.
Wir sind mit allen sehr traurig, die Gelegenheit hatten, Eva kennenzulernen. Und sie kennengelernt zu haben, hieß, sie unendlich lieb zu gewinnen. Mit ihrem feinen Humor, ihrer Bescheidenheit und ihrer Zugewandtheit. Jetzt heißt es, allmählich zu begreifen, dass wir sie wirklich nicht mehr sprechen können. Der Kreis derer, die sie künftig unendlich vermissen werden, ist groß, sehr groß.
Wir bekunden ihrer Tochter Beata unser tiefstes Beileid.

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01.10.2019

Dokumentation 15. Ravensbrücker Generationenforum

Ein kleiner Bericht zum 15. Ravensbrücker Generationenforum diesen Jahres ist online. Auch kann in den Rapsong der Performance und in einen Radiobeitrag reingehört werden!

 

 

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15.09.2019

Besuch am Grab von Hildegard Hansche in Luckenwalde

Am Sonntag, den 15.09.2019, erinnerte die Evangelische Kirchgemeinde Luckenwalde gemeinsam mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung am Friedhof vor dem Baruther Tor mit einem Vortrag über das Leben und Wirken von Dr. Hildegard Hansche an eine bewundernswert widerständige Frau. Amélie zu Eulenburg, stellvertretende Vorsitzende der von Hildegard Hansche begründeten Stiftung, würdigte dort ihr Leben. Sie wurde begleitet von dem Vorstandsmitglied Matthias Heyl, der die Bildungsarbeit der Gedenkstätte Ravensbrück verantwortet, und der Geschäftsführerin der Stiftung, Sandra Rokahr.
Wir freuen uns, dass die Idee für diese Würdigung Hildegard Hansches aus Luckenwalde kam. Das ist so etwas wie eine späte Heimkehr.

 

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