Margrit Rustow


Margrit Wreschner-Rustow kam 1925 in einer jüdischen Familie in Frankfurt a. M. zur Welt.

Margrit beim 6. Generationenforum 2010

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte sie mit ihrer Familie 1935 nach Amsterdam, wo ihr Vater bald verstarb. Im November 1943 wurden Margrit, ihre Mutter und ihre Schwester Charlotte nach einer kurzen Zeit im Versteck festgenommen und nach einem Aufenthalt im Durchgangslager Westerbork im Februar 1944 nach Ravensbrück deportiert. Dort ermordete die SS ihre Mutter. Margrit musste Zwangsarbeit in den Ravensbrücker Siemenswerkstätten leisten. Kurz vor der Befreiung wurden ihre Schwester und sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie das Kriegsende erlebten. Später wurde sie Psychoanalytikerin und lebte in New York. Seit 2008 nahm sie - mit einer Unterbrechung 2013 - am Generationenforum teil. Im Dezember 2014 verstarb Margrit Wreschner-Rustow in New York.