Fördertätigkeit der Hansche-Stiftung


Die Hansche-Stiftung wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, Begegnungen zwischen jungen Menschen und ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers KZ Ravensbrück zu ermöglichen. Über viele Jahre hinweg war die Stiftung vor allem fördernd tätig und unterstützte Menschen und Initiativen finanziell bei der Durchführung von Zeitzeug:innen-Gesprächen.

Im Bewusstsein, dass persönliche Begegnungen mit Zeitzeug:innen in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein werden, suchen wir nach neuen Wegen, Lernen und Gedenken auch ohne sie lebendig zu gestalten. Ein zentraler Baustein hierfür ist die Sanierung des zukünftigen Hansche-Hauses als Bildungs- und Begegnungszentrum.

Um diesen Ort langfristig finanziell tragen zu können, sehen wir uns leider gezwungen, unsere Fördertätigkeit schrittweise zu reduzieren. In diesem Jahr bemühen wir uns, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen. Ab 2027 werden wir die bisherige Fördertätigkeit einstellen und uns auf eigene Projekte konzentrieren.

Künftig möchten wir unsere Ressourcen auf andere Weise unterstützend einsetzen – beispielsweise durch die Vermietung unserer Räume zum Selbstkostenpreis, durch Beratung bei Antragsstellungen sowie durch Artist Residencies.

Wir freuen uns darauf, diesen neuen Weg gemeinsam mit engagierten Partner:innen zu gestalten und nachhaltige Kooperationen für eine lebendige Erinnerungskultur aufzubauen.